Zukunft der Wärmeplanung in Hilden: Stadtkonferenz am 1. Oktober 2024
Die Bestands- und Potenzialanalyse sind abgeschlossen und nun liegen erste Vorschläge vor, die mit der Öffentlichkeit diskutiert werden sollen.
Einladung an alle: Bürger*innen, Unternehmen, Verbände und Vereine waren eingeladen, an der Stadtkonferenz am 1. Oktober 2024 in der Stadthalle Hilden teilzunehmen. Dort konnten sie sich informieren, die Ideen bewerten und über die zukünftige Wärmeversorgung in Hilden mitdiskutieren.
Ziel der Kommunalen Wärmeplanung ist es, Rahmenbedingungen für die klimaneutrale Wärmeversorgung für die Stadt aufzuzeigen. Die Kommunen sind durch das Gebäudeenergieeinsparungsgesetz (GEG) und das Wärmeplanungsgesetz (WPG) verpflichtet, diesen Plan aufzustellen. Der Plan selbst hat unmittelbar keine rechtlich bindende Wirkung. Er soll Orientierung für die Investitionen der Stadt und ihrer Stadtwerke, aber auch der Bürger*innen, Unternehmen, Verbände und Vereine bieten.
Die bisherigen Analysen für Hilden zeigen, dass Wärmenetze voraussichtlich nur in drei Fokusgebieten sinnvoll wären: „Zentrum Ost“, „Zentrum West“ und das „Wohngebiet Nord“. In diesen Gebieten sollen nun Machbarkeitsstudien erstellt werden, um die technische Umsetzung und Wirtschaftlichkeit von Wärmenetzen zu prüfen. Zusätzlich wird eine Machbarkeitsstudie für oberflächennahe Geothermie vorgeschlagen. Für alle Gebäude außerhalb dieser Gebiete müssen eigenständige Lösungen zur Wärmeaufbereitung gefunden werden, basierend auf den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG).
Die Ergebnisse der Stadtkonferenz wurden ausgewertet und am 14. November 2024 im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz vorgestellt. Der Stadtrat hat daraufhin am 17. Dezember 2024 über die weitere Kommunale Wärmeplanung entschieden. Anschließend soll diese alle fünf Jahre neu überprüft und fortgeschrieben werden.
Die Präsentation der Stadtkonferenz zum Download